SportPreis der Region Hannover (Regionswettbewerb)

Sie haben die Jury 2019 überzeugt: TSV Germania 1911 Arpke erhält den ersten Preis

Soziales Engagement zählt – Alpenverein auf Platz zwei, TSV Neustadt auf drei

(c) Region Hannover Foto: Schiermann

Sportabzeichen? An den Grundschulen in Immensen und Arpke (Stadt Lehrte) stand das jahrelang nicht auf dem Stundenplan. Dank einer Kooperation mit dem TSV Germania 1911 Arpke e.V. hat sich das nun geändert: Jugendliche aus dem Verein organisieren an den beiden Grundschulen jeweils einen Sportabzeichentag im Jahr. Rund 100 Kinder in Arpke und rund 80 Kinder in Immensen messen sich nicht nur im Sportunterricht, sondern können auch ganz offiziell das Sportabzeichen erwerben – mit Teenagern aus dem TSV Germania Arpke als Betreuerinnen und Betreuern.

Ein tolles Kooperationsprojekt nach Ansicht der Jury für den Sportpreis der Region Hannover. Die Fachleute der Sportbünde, Politik, Verwaltung und Medien entschieden sich, dem TSV Arpke in diesem Jahr den ersten Preis zu verleihen.

Der Sportpreis wird nicht für sportliche Leistungen, sondern für soziales Engagement im Sportverein vergeben – mittlerweile zum fünften Mal. 5.000 Euro gehen nun an den 928 Mitglieder zählenden Arpker Klub. Die Siegerehrung fand am Donnerstag, 19. Dezember, im Rahmen des Spiels von Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf gegen HC Erlangen statt. Sechs der 19 Vereine, die sich beworben hatten, waren nominiert und eingeladen worden: die DAV Sektion Hannover, FC Lehrte, RC Blau-Gelb Langenhagen, Tennisclub Grün-Gelb Burgdorf e.V., TSV Germania Arpke e.V. und TSV Neustadt v. 1862 e.V. Am Ende rückten neben den Arpkern auch der Deutschen Alpenverein (DAV) – Sektion Hannover und der TSV Neustadt aufs Siegertreppchen. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 10.000 Euro vergeben.

Das Engagement des TSV Arpke hatte die Jury auch überzeugt, weil sich das Engagement durch den Alltag durchzieht.  Die zwölf bis 15 Jahr alten Sportassistentinnen und -assistenten sind regelmäßig zu Gast in der Grundschule Arpke, im Rahmen der TSV AG. Die Abkürzung steht für „Turnen & Spaß – Vereint – Arpker Grundschule“. Dabei handelt es sich um ein Nachmittagsangebot des Vereins an der Grundschule. „Als kleiner Dorfverein ohne hauptberufliche Übungsleiterinnen und Übungsleiter ist es sehr schwer, ein verlässliches Angebot zu ermöglichen, da unsere Übungsleiter alle berufstätig sind“, erläutert Vereinschef Sebastian Kobbe. Die Jugendlichen werden von ihren eigenen Schulen für die Aufgabe in der AG befreit. „Die Grundschüler sehen schon früh, dass es cool ist, sich als Jugendlicher zu engagieren und sie verbinden früh positive Sporterlebnisse mit dem Sportverein“, meint Kobbe.

Der DAV Sektion Hannover darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro freuen. Der Verein hatte sich mit dem Angebot „Klettern Spezial“ für Menschen mit Einschränkungen um den Sportpreis beworben. Acht bis zehn Trainerinnen und Trainer unterstützen Menschen mit Behinderungen einmal pro Woche dabei, in der vereinseigenen Kletterhalle das Klettern auszuprobieren – 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind regelmäßig dabei. „Es gibt für die, die daran interessiert sind, keinerlei Einschränkungen, gleich, welche Art von Behinderung vorliegt“, sagt Dr. Claudia Carl, zweite Vorsitzende der hannoverschen Sektion. Auch im Ith war die Gruppe schon zum Klettern unterwegs.

Um Kinder mit unterschiedlichen Handicaps geht es im Angebot „Die Buntgemischten“ des TSV Neustadt, der den dritten Platz des diesjährigen Sportpreises und damit ein Preisgeld von 2.000 Euro erhält. „Unser Ziel ist ein soziales Miteinander in Verbindung mit psychomotorischer Bewegungsförderung an Gerätelandschaften und Spielen, an denen alle Kinder teilnehmen können“, erläutert Sportkoordinator Christoph Ihringer. Wichtig sei, dass die Kinder Anerkennung erfahren. „Die gegenseitige Rücksichtnahme, die Akzeptanz aller untereinander, der große Spaß an der Bewegung zeichnet diese Buntgemischten aus“, sagt Übungsleiterin Susanne Smieja.

„Wenn von Sport die Rede ist, geht es oft nur um Leistung, dabei sind der Spaß und das Miteinander eigentlich viel wichtiger“, meint Regionspräsident Hauke Jagau. „Die Region Hannover zeichnet deshalb Vereine aus, die besonders Räume schaffen für Freundschaften, Integration und gemeinsames Erleben. Sportverein haben in unserer Gesellschaft eine wichtige soziale Funktion.“

Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung, der die Preise am Donnerstagabend verlieh, ist zufrieden mit der Wahl der Jury: „Das Projekt des TSV Germania Arpke kann ein gutes Vorbild für andere Grundschulen und Vereine sein. Von der Kooperation profitieren alle Seiten.“   

Sportpreis der Region Hannover (Regionswettbewerb)

Unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Bedeutung des Vereinssports und der Anerkennung der Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen lobt die Region Hannover in Zusammenarbeit mit der SportRegion Hannover zum fünften Mal einen Wettbewerb für Sportvereine aus.

Die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports und die Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen sollen mit diesem Vorhaben in besonderem Maße gewürdigt werden.

Die zu beantragenden Projekte sollten sich dem Gesichtspunkt „Soziales Engagement“ widmen. Es kann sich sowohl um geplante als auch bereits durchgeführte Projekte handeln.

Beispiele:

Aktionen/Projekte für ältere Menschen, für kulturelles Miteinander, Integration von Flüchtlingen, inklusiver Sport, Zusammenarbeit/Vernetzung mit Initiativen/anderen Vereinen usw.

Die Projekte sollten auch als Impulse für andere Vereine dienen.

Voraussetzung:

Bewerben können sich alle eingetragenen und gemeinnützigen Sportvereine, die Mitglied im Regions- oder Stadtsportbund Hannover sind.

Bewerbungsschluss: 15. September 2020

Ausschreibung und Bewerbung

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Die Jury lobt drei Preise wie folgt aus:

Platz 15.000,-€
Platz 23.000,-€
Platz 32.000,-€

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Sportbünde, zwei Vertretern aus der Politik und der Verwaltung sowie einem Medienvertreter. Sie berät über die preiswürdigen Projekte, die in einer gesonderten Sitzung von den Vereinen vorgestellt werden.

Bewerbungsschritte:

  • Benennen Sie Ihr/e Maßnahme/Projekt
  • Beschreiben Sie stichwortartig auf dem Bewerbungsbogen Ihr/e Maßnahme/Projekt
  • Hilfreich bei der Auswahl können die Beweggründe des Projektes sein, sowie Konzeptpapiere und Presseartikel
  • Einsenden des Bewerbungsbogens (Bewerbungsschluss beachten!)
  • Bei Fragen wenden Sie sich an die Sportbünde

Auswahlverfahren:

  • Die eingereichten Bewerbungen werden durch eine Jury gesichtet und bewertet
  • Die prämierten Vereine bekommen bei einer feierlichen Übergabe die Preise überreicht

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Anschrift

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte postalisch an:

Region Hannover
Fachbereich Schulen

Elke Sonneberg
Hildesheimer Straße 20
30169 Hannover

Bewerbungsschluss: NEU: Ab diesem Jahr immer am 15. September

Impressionen

Sie haben die Jury 2018 überzeugt: RVC Wedemark im Turnclub Bissendorf

"Geteilte Freude auf dem Pferdesattel" - Teilhabeaktionen der Mitglieder des Reit- und Voltigierclubs.

Foto: Region Hannover / Ulrich Pucknat

1. Platz für den RVC Wedemark: (v. l.) Sven-Sören Christophersen, Sportlicher Leiter bei den Recken, und Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz mit den Preisträgern Iris Berthold und Justus Schuckert vom RVC Wedemark sowie Recken-Geschäftsführer Eike Korsen.

„Pferde machen glücklich“ – und dieses Glück geben die rund 70 Mitglieder des Reit- und Voltigierclubs Wedemark im Turnclub Bissendorf in den Ferien regelmäßig an andere Menschen weiter: Kindergartenkinder aus schwierigen sozialen Gegenden, Seniorinnen und Senioren im Pflegeheim und Kinder mit Behinderungen profitieren von geteilter Freude auf dem Pferdesattel. Für seine Reit- und Voltigier- Aktionen wurde der RVC Wedemark heute Abend (22.11.) als Sieger des Sportpreises der Region Hannover auszeichnet – und mit einem Preisgeld von 5.000 Euro gewürdigt.

„Was die Voltigierer des RVC Wedemark anderen Menschen vermitteln, ist toll und verdient Nachahmung in der Region: Soziale Werte wie Hilfsbereitschaft, Empathie, Zuverlässigkeit und Rücksichtnahme werden mit Leben gefüllt und weitergegeben“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover. „Dabei geht es dem Verein nicht so sehr um einen Ansatz von Therapie oder Förderung, sondern vielmehr darum, Zeit zu schenken, Freude zu bereiten und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.“

2. Platz belegt der Deutsche Ruder-Club von 1884 Hannover

Nachwuchsarbeit: Entwicklung von Verantwortung durch Selbstorganisation

Foto: Region Hannover / Ulrich Pucknat

2. Platz für den Deutschen Ruderclub: (v. l.) Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz und Ulf Meldau, Vorsitzender des Regionssportbundes, mit den Preisträgern Theodor Uden und Frederik Stoll vom DRC sowie  Sven-Sören Christophersen und Eike Korsen von den Recken TSV Hannover-Burgdorf.

Den 2. Platz belegt der Deutsche Ruder-Club von 1884 e. V. Hannover – für besondere Nachwuchsarbeit unter dem Motto „Rudern bewegt“. Die rund 400 Mitglieder des DRC Hannover verwalten, organisieren und trainieren sich selbstständig, um die Zukunft des Vereins zu sichern, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Diesen Anspruch hat der Verein auch, wenn es darum geht, ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer zu qualifizieren. Die Ausbildung richtet den Blick auf Jung und Alt, auf Menschen mit Behinderungen und Geflüchtete.

„Neben dem sportlichen Gedanken ist der Rudersport viel mehr als nur Mittel zum Zweck, um jungen Menschen ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst zu machen“, lobte Ulf Meldau, Vorsitzender des Regionssportbundes, die Arbeit des Deutschen Ruder-Clubs. „Gemeinsames Lernen verbindet – das zeigt sich auch an der Altersspanne der Vereinsmitglieder, die von 9 bis 90 sprichwörtlich in einem Boot sitzen.“

3. Platz geht an SV 06 Lehrte e.V.

Inklusives Sportangebot für Kinder mit und ohne Behinderung „Alle an den Ball“

Foto: Region Hannover / Ulrich Pucknat

3. Platz für den SV 06 Lehrte: (v. l.) Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz, Preisträger Lennart Pfannenschmidt, Rolf Jägersberg, Vizepräsident des Stadtsportbundes, Preisträger Thorsten Wolpert, sowie Sven-Sören Christophersen und Eike Korsen von den Recken TSV Hannover-Burgdorf.

Für sein inklusives Sportangebot „Alle an den Ball“ wurde der SV 06 Lehrte e.V. mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Regelmäßiges Fußballtraining für behinderte und nicht behinderte Kinder, gemeinsam mit einer Trainerin, einem Inklusionsmanager und einem FSJler, ebenso wie die enge Zusammenarbeit des Vereins mit dem Klinikum Wahrendorff und den „Handicap Kickers Hannover“ haben die Jury überzeugt.

„Das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung ist eine wichtige Aufgabe, der sich der SV Lehrte in besonderem Maße angenommen hat“, freute sich Rolf Jägersberg, Vizepräsident des Stadtsportbundes, über die Auszeichnung des SV 06 Lehrte. „Ich hoffe, dass sich das Angebot noch weiter herumspricht, und dass andere Vereine diesem guten Beispiel folgen.“

Sie haben die Jury 2017 überzeugt: Der Verein Karate-Dojo-Hannover

"Gemeinsam stark", ein Projekt zur Gewaltprävention

Sie haben die Jury überzeugt: Der Verein Karate-Dojo-Hannover hat den Sportpreis 2017 der Region Hannover gewonnen. Dietlind Runne (stehend 3. v. r.) ist mit vielen Schülerinnen und Schülern der Karate AGs ins Regionshaus gekommen, um den Preis von Michael Dette (stehend, 4. v. r.), stellvertretender Regionspräsident, entgegenzunehmen. Bildquelle: Region Hannover

Gewaltprävention durch Karate-Training? Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, funktioniert in der Realität. Seit sieben Jahren besuchen Mitglieder des Vereins Karate-Dojo-Hannover einmal pro Woche die 1. Klassen der Brüder-Grimm-Grundschule und sprechen über Gewalt und wie man sie verhindern kann. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler die Karate-AG der Schule besuchen mit dem Ziel, den Kindern Selbstbewusstsein, Respekt, Konzentration und Streitvermeidungstechniken zu vermitteln. Dieses überzeugende Projekt „Gemeinsam stark“ wurde am 22. November 2017 mit dem ersten Platz des mit 5.000 € dotierten Sportpreises ausgezeichnet, den die Region Hannover gemeinsam mit dem Stadtsportbund und dem Regionssportbund im Regionshaus vergeben hat.

2017 haben sich 43 Vereine bei der Region Hannover um den Sportpreis beworben, sechs von ihnen wurden nominiert darunter die DLRG Jugend Langenhagen, die Rolling Chairs Isernhagen, die Sportgemeinschaft Letter von 1905 sowie die drei Gewinner, deren Ideen und Projekte am Abend im Regionshaus vorgestellt wurden:

  1. Platz: Karate-Dojo Hannover - „Gemeinsam stark" - 5.000 €
  2. Platz: IcanDo - „Interkulturelle Streetsport-Liga Hannover“ - 3.000 €
  3. Platz: Handicap Kickers - „Gemeinsames Sporttreiben von Menschen mit und ohne Behinderung" - 2.000 €

Handballverein Barsinghausen gewinnt 2016 mit „Samstagssport“

Sportpreis der Region Hannover zeichnet besonderes soziales Engagement aus

Die Sieger des Abends: Gerd Köhler (v. l.), Bernhard Schwabe und Marc Dirk Brandes vom Handballverein Barsinghausen werden von Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz und der Olympionikin Sabrina Hering beglückwünscht.  Bildquelle: Region Hannover

Ganztagsbetreuung in Kitas, dem Hort oder der Grundschule gehört mittlerweile zum Standard – was zur Folge hat, dass immer weniger Kinder und Jugendliche nachmittags einem Vereinssport nachgehen.

Der Handballverein Barsinghausen e.V. reagiert auf diese gesellschaftliche Veränderung: Unter dem Motto „Eltern kaufen ein – Kinder treiben Sport“ bietet der Verein Samstagssport an.

Für dieses spezielle und an die Bedürfnisse der Familien angepasste Engagement wurde der Handballverein Barsinghausen e. V. heute Abend (22.11.) als Sieger des Sportpreises der Region Hannover auszeichnet – und mit einem Preisgeld von 5.000 Euro gewürdigt.

2016 hatten sich 39 Vereine bei der Region Hannover um den Sportpreis beworben, acht von ihnen wurden nominiert, deren Ideen und Projekte am Abend im Regionshaus vorgestellt wurden – neben den drei Gewinnern waren das der Polizei-Sport-Verein Hannover e. V., die SG von 1874 Hannover e. V., SV Jurdumspor 88 Lehrte e. V., die Turnerschaft Großburgwedel e.V. sowie der Turn-Klubb zu Hannover.

2. Preis

Der Ruderverein Bismarckschule Hannover e. V. erhielt - ebenfalls für besondere Nachwuchsarbeit - 3.000 Euro. Die Schülerinnen und Schüler des RVB Hannover verwalten, organisieren und trainieren sich selbstständig, um die Entwicklung von Verantwortung zu fördern.

3. Preis

Mit ihrem Sportangebot für Flüchtlinge „Bewegt, Sprache lernen“ wurde der SV Gehrden e. V. von 1900 mit dem dritten Platz ausgezeichnet und erhielt 2.000 Euro.


Erster Preisträger heißt MTV Engelbostel-Schulenburg

Er wird für sein soziales Engagement ausgezeichnet und erhält 5.000 Euro

Profifußballer Andre Hoffmann von Hannover 96 (l.) und Bildungsdezernent der Region Hannover, UIf-Birger Franz (r.), überreichten Regina Reimers-Schlichte und Hartmut Dietzsch vom MTV Engelbostel-Schulenburg Blumen und den Scheck über 5.000 Euro. Bildquelle: Region Hannover

Integration durch Sport – oftmals leichter gesagt, als getan. Der MTV Engelbostel-Schulenburg von 1907 e.V. hat über die Integrationsbeauftragte des Ortes Kontakt zu den Flüchtlingsfamilien aufgenommen, die nach einem ersten Kennenlernen nun regelmäßig am Training bei verschiedenen Sportangeboten teilnehmen. Für diese Aktivitäten wurde der Verein von der Region Hannover als erster Sieger des Sportpreises „Soziales Engagement“ ausgezeichnet.

 

2. Preis

Über 3.000 Euro freuten sich die Sportlerinnen und Sportler des TSG Ahlten von 1896 e.V., die mit ihrer Idee der alters- und geschlechtsübergreifenden Kickbox-Gruppe den zweiten Platz belegten.

3. Preis

Den dritten Preis und 2.000 Euro nahmen die Aktiven des VfL Uetze e.V. mit nach Hause, die sich mit ihrem Reha- und Gesundheitssport den Auswirkungen des demographischen Wandels entgegenstellen.

Hintergrund

Der Sportpreis wurde 2015 zum ersten Mal von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit dem Regionssportbund Hannover und dem Stadtsportbund Hannover ausgelobt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports und die Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen soll so besonders gewürdigt werden. Alle Sportvereine der Region Hannover waren aufgerufen, sich mit einem Projekt unter dem Gesichtspunkt „Soziales Engagement“ zu bewerben. Sieben Vereine wurden nominiert, eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Sportbünde, der Politik sowie der Verwaltung haben über die Einsendungen beraten und die drei Gewinnervereine gewählt. Der Wettbewerb soll auch in den kommenden Jahren ausgerichtet werden.