SPORTFORUM 2016

Sportbünde als Dienstleister – Mehr Service für die Vereine in der SportRegion Hannover

Das Leistungsspektrum der SportRegion Hannover stand am 12. April im Zentrum des erstmals von den Kooperationspartnern Stadt- und Regionssportbund gemeinsam veranstalteten SPORTFORUMs .

Gut 90 Interessierte allein aus den Vereinen - zu etwa gleichen Teilen aus den jeweiligen Bereichen der beiden Sportbünde – nutzten die Gelegenheit sich zu informieren, zu diskutieren und ihre Wünsche an die SportRegion zu formulieren. Durch den Abend führte Radio-Hannover-Moderatorin Claudia Fyrnihs.

Mit insgesamt 120 Teilnehmern aus Vereinen, Verbänden, Firmen, Organisationen, Verwaltung und Politik war die Resonanz auf das diesjährige Sportforum sehr zufriedenstellend. Mit großem Interesse wurden die beiden Referate verfolgt und sich an den moderierten Workshops beteiligt, in denen die Sportreferenten der SportRegion Hannover ein kurzes Input zu ihren Handlungsfeldern gaben und die Teilnehmer einluden, ihren Bedarf an weiteren Unterstützungsleistungen für die tägliche Vereinsarbeit zu nennen. Besonders gut angenommen wurde in diesem Jahr als erster Programmpunkt das Informationsangebot an den rund 15 Ständen auf dem Markt der Möglichkeiten im Foyer des Toto-Lotto-Saals.

Die Geschäftsführer der Sportbünde – Anna-Janina Niebuhr und Roland Krumlin – stellten einführend die positiven Ansätze der SportRegion Hannover als Gewinn für die Vereine vor. Gastredner Andreas Klages vom Deutschen Olympischen Sportbund machte in seinem Vortrag „Starke SportRegion – starke Sportvereine“ - deutlich, dass Sportvereine trotz vieler negativer Prognosen ein Erfolgsmodell in der Sportlandschaft sind. Die Mitgliederzahlen – die zugebenermaßen nicht mehr die Zuwächse der Anfangszeit zeigen – sprechen nach wie vor dafür. Im Kern formulierte Klages zehn Schlüsselthemen, nach denen der Vereinsvorstand seinen Verein strategisch ausrichten muss, um weiterhin bestehen zu können. Ein Patenzrezept zur Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen hätte er zwar auch nicht zur Hand, dennoch gäbe es eine positive Nachricht: Die Sportvereine stehen nicht allein da, denn professionelle und hauptberufliche Beratung böten die Sportbünde und –verbände als deren Interessenvertretung.

In der Schlussrunde mit den Sportreferenten kam zum Ausdruck, dass im Bereich Bildung vor allem eine funktionierende Übungsleiterbörse auf der Internetseite wünschenswert wäre. Besonderen Anklang fand im Workshop Sportjugend die Vorstellung des LSB-Förderprogramms zur Bildung von Jugendarbeitsgruppen den so genannten J-Teams. Philipp Seidel war es besonders wichtig, den Teilnehmern das breite Spektrum an Fördermöglichkeiten und Veranstaltungen näher zu bringen und zu verdeutlichen, dass die SportRegion jederzeit ganz unkompliziert für Fragen und zur Beratung bereit steht. Als Quintessenz im Handlungsfeld Vereinsentwicklung ergab sich, dass es den Vereinen wichtig ist, sich in vielerlei Hinsicht zu vernetzen und dabei entsprechende Unterstützung zu erhalten.

Norbert Engelhardt vom LSB Niedersachsen lobte in seinem Statement die gemeinsame Entwicklung von SSB und RSB zur SportRegion Hannover als genau den richtigen Weg.

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Hinweis:

Die Durchführung wird durch die Förderung aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen realisiert.