Versicherungsschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge

LSB Niedersachsen &
ARAG-Sportversicherung

Seit dem 22. November 2014 hat der LandesSportBund Niedersachsen e.V. (LSB) mit der ARAG-Sportversicherung eine Nichtmitgliederversicherung für Flüchtlinge und Asylbewerber abgeschlossen.

Sind Flüchtlinge und Asylbewerber bei der Bestandserhebung zu melden?

Wenn Flüchtlinge und Asylbewerber im Sportverein den Status des Nichtmitgliedes haben, sind sie bei der Bestandserhebung nicht zu melden.

Erwerben Flüchtlinge und Asylbewerber des Status eines ordentlichen Vereinsmitgliedes, sind sie bei der Bestandserhebung zu melden. Diese Meldung hat unabhängig davon zu erfolgen, ob Flüchtlinge und Asylbewerber durch eine interne Regelung ggf. beitragsfrei gestellt werden.

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In der SportRegion hat sich seit 2015 einiges getan, um den Vereinen Hilfestellung beim Thema Sport und Geflüchtete zu geben.

Aufgrund der Bedarfsrückmeldung aus den Ideenworkshops zum Thema Integration 2015 richtete der RSB Hannover Mitte des selben Jahres mit dem LSB Niedersachsen einen eigenen Fördertopf für seine Vereine ein und übernahm die Koordinierung und Weiterleitung der bewilligten Mittel. Schnell konnten auf diese unbürokratische Weise mehrere Vereine durch Rückfinanzierung geleisteter Ausgaben mit bis 500,- Euro unterstützt werden. Um die „RSB-Flüchtlingshilfe“ unter den Vereinen, aber auch in den Netzwerken für Flüchtlingshilfe vor Ort in den Kommunen der Region noch stärker bekannt und Partner in den einzelnen Kommunen ausfindig zu machen, besetzte man zudem eine Netzwerkstelle, deren Aufgaben später von einer sogenannten Verantwortungsbürgerin übernommen und fortgeführt wurden.

Wir danken an dieser Stelle sehr herzlich Nadia Gimpel und Andrea Meyer für ihre Unterstützung!

Nicht zuletzt durch ihre Arbeit konnten Mitte 2015 viele Vereinsprojekte bezüglich ihrer Ausgaben für benötigte Sportgeräte, Bekleidungsstücke wie Trikots, Trainingsanzüge oder Schuhe, produzierter Flyer und Plakate, Übersetzungsdienste, Übungsleiter, Raummieten und mehr entlastet werden.

Seit Mitte 2016 wurde die Unterstützung auch für Vereine des SSB ausgeweitet. So kommt es, dass durch die RSB-Flüchtlingshilfe insgesamt 34 Projekte in der SportRegion mit bis zu 500,- Euro unterstützt werden konnten (Übersicht mit 31 Projekten Stand August 2017 siehe unten).

Projektunterstützung - Verwendungsnachweis

Mit wenig Aufwand unterstützen wir Ihr Projekt / Ihre Maßnahme mit bis zu 500,-€.

Nehmen Sie unsere Hilfe in Anspruch und lassen Sie Ihre Maßnahme im Verein oder in Kooperation mit anderen Institutionen oder Organisationen mit bis zu 500,-€ Euro unterstützen!

Hinweis: Die vorläufige Projektzeit endet Mitte 2018.

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Beim VfL Eintracht Hannover wurde 2015 der Bedarf erkannt, eine Koordinierungsstelle zu schaffen, die Sportvereine in der Stadt Hannover berät. Durch die „Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover“ wurde zudem mit www.gemeinsam-sportlich-hannover.de eine Plattform installiert, die neben Informationen zu Fördermaßnahmen und rechtlichen Hinweisen auch Sportangebote für Flüchtlinge bereithält.

Ein herzlicher Dank gilt hier Carolin Selig, die für diese Stelle Pionierarbeit geleistet hat!

Jelena Gayk (Koordinierungsstelle für Geflüchtete und Sport in Hannover) arbeitet eng mit dem zuständigen Sportreferenten Philipp Seidel zusammen. Beide sind erste Ansprechpartner für das Themenfeld und versuchen gemeinsam den Vereinen in der SportRegion Hannover mit ihrer Arbeit eine Hilfe zu sein und den Engagierten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wenn es ihre Terminkalender zulassen, präsentieren sie sich auch gemeinsam bei Netzwerktreffen, auf denen sie informieren und Partner für den Vereinssport suchen.

Am 26. Juli 2017 war eine Delegation aus Mitgliedern der AG Schule, Kultur und Sport der SPD-Fraktion der Region Hannover zu Besuch bei der Koordinierungsstelle, um sich über ihre Arbeit zu erkundigen und zu erfahren, wo es Handlungs- und Mittelbedarf gibt.

Jelena Gayk (Die Koordinierungsstelle für Sport und Geflüchtete in Hannover) arbeitet eng mit dem zuständigen Sportreferenten Philipp Seidel zusammen.

© VolkswagenStiftung

Informieren und Netzwerken: Jelena Gayk (Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover) & Philipp Seidel (Sportreferent Sportentwicklung) im Gespräch mit Teilnehmenden des Symposiums der VW-Stiftung in den Herrenhäuser Gärten

Besuch bei der Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover (v.l.n.r.):

Kerstin Liebelt (Vorsitzende des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport), Felix Klebe (Mitglied im Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport), Ulrike Thiele (sport- und schulpolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion Hannover), Parisa Hussein-Neja (Mitglied im Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport), Jelena Gayk (Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover), Philipp Seidel (Sportreferent der SportRegion im Handlungsfeld Sportentwicklung), Cornelia Busch (integrationspolitische Spre-cherin der SPD-Regionsfraktion Hannover) und Roland Krumlin (Geschäftsführer des SSB)

Aktuell arbeiten die beiden in der SportRegion dabei zusammen mit der Stadt Hannover (Fachbereich Sport und Bäder, Sach-gebiet Teilhabe durch Sport) und in enger Kooperation mit der Region Hannover (Koordinierungsstelle für Integration) an der Erstellung und Publikation mehrerer Handreichungen. Dieses Material richtete sich sowohl an die Geflüchteten selbst und soll über den organisierten Sport in der Stadt und Region aufklären. Außerdem soll eine weitere Handreichung für Multiplikatoren geschaffen werden, die sämtliche Informationen zu Verfügung stellt, um Integration zu unterstützen und Geflüchtete den Weg in die Vereine in der Region finden und das Vereinsleben kennenlernen.

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