Versicherungsschutz für Asylbewerber und Flüchtlinge

LSB Niedersachsen &
ARAG-Sportversicherung

Seit dem 22. November 2014 hat der LandesSportBund Niedersachsen e.V. (LSB) mit der ARAG-Sportversicherung eine Nichtmitgliederversicherung für Flüchtlinge und Asylbewerber abgeschlossen.

Sind Flüchtlinge und Asylbewerber bei der Bestandserhebung zu melden?

Wenn Flüchtlinge und Asylbewerber im Sportverein den Status des Nichtmitgliedes haben, sind sie bei der Bestandserhebung nicht zu melden.

Erwerben Flüchtlinge und Asylbewerber des Status eines ordentlichen Vereinsmitgliedes, sind sie bei der Bestandserhebung zu melden. Diese Meldung hat unabhängig davon zu erfolgen, ob Flüchtlinge und Asylbewerber durch eine interne Regelung ggf. beitragsfrei gestellt werden.

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In der SportRegion wird vieles getan, um den Vereinen Hilfestellung beim Thema Sport und Geflüchtete zu geben.Über die sogenannte RSB-Flüchtlingshilfe, die später auf die SportRegion also die Vereine des Stadtsportbundes erweitert wurde, konnten zwischen Mitte 2015 und 2018 viele Vereinsprojekte bezüglich ihrer Ausgaben für benötigte Sportgeräte, Bekleidungsstücke wie Trikots, Trainingsanzüge oder Schuhe, produzierter Flyer und Plakate, Übersetzungsdienste, Übungsleiter, Raummieten und mehr entlastet werden.

Das Projekt endete im April dieses Jahres, nicht jedoch die Möglichkeit der Förderung.

Wichtiger Hinweis

Auch nach der Projektzeit von der RSB-Flüchtlingshilfe haben Sie die Möglichkeit eine Förderung (bis 1.000 Euro pro Vereinsmaßnahme) über die Initiative "InterAktion Sport" vom LandesSportBund Niedersachsen zu erhalten.

Die Antragstellung läuft allerdings über die dortige Abteilung Sportentwicklung, Team Integration, Sport und Soziale Arbeit, Soziales.
 www.lsb-niedersachsen.de/lsb-themen/lsb-sportentwicklung/lsb-se-integration-im-sport/se-ids/se-ids-interaktionsport/

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Für Rückfragen zur Antragstellung und Beratung stehen wir Ihnen natürlich gerne weiterhin zur Verfügung!

Beim VfL Eintracht Hannover wurde 2015 der Bedarf erkannt, eine Koordinierungsstelle zu schaffen, die Sportvereine in der Stadt Hannover berät. Durch die „Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover“ wurde zudem mit www.gemeinsam-sportlich-hannover.de eine Plattform installiert, die neben Informationen zu Fördermaßnahmen und rechtlichen Hinweisen auch Sportangebote für Flüchtlinge bereithält.

Ein herzlicher Dank gilt hier Carolin Selig, die für diese Stelle Pionierarbeit geleistet hat!

Charlotte Laube (Koordinierungsstelle für Geflüchtete und Sport in Hannover) arbeitet eng mit dem zuständigen Sportreferenten Philipp Seidel zusammen. Beide sind erste Ansprechpartner für das Themenfeld und versuchen gemeinsam den Vereinen in der SportRegion Hannover mit ihrer Arbeit eine Hilfe zu sein und den Engagierten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wenn es ihre Terminkalender zulassen, präsentieren sie sich auch gemeinsam bei Netzwerktreffen, auf denen sie informieren und Partner für den Vereinssport suchen.

Am 26. Juli 2017 war eine Delegation aus Mitgliedern der AG Schule, Kultur und Sport der SPD-Fraktion der Region Hannover zu Besuch bei der Koordinierungsstelle, um sich über ihre Arbeit zu erkundigen und zu erfahren, wo es Handlungs- und Mittelbedarf gibt.

Jelena Gayk (Die Koordinierungsstelle für Sport und Geflüchtete in Hannover) arbeitet eng mit dem zuständigen Sportreferenten Philipp Seidel zusammen.

© VolkswagenStiftung

Informieren und Netzwerken: Jelena Gayk (Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover) & Philipp Seidel (Sportreferent Sportentwicklung) im Gespräch mit Teilnehmenden des Symposiums der VW-Stiftung in den Herrenhäuser Gärten

Besuch bei der Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover (v.l.n.r.):

Kerstin Liebelt (Vorsitzende des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport), Felix Klebe (Mitglied im Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport), Ulrike Thiele (sport- und schulpolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion Hannover), Parisa Hussein-Neja (Mitglied im Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport), Jelena Gayk (Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover), Philipp Seidel (Sportreferent der SportRegion im Handlungsfeld Sportentwicklung), Cornelia Busch (integrationspolitische Spre-cherin der SPD-Regionsfraktion Hannover) und Roland Krumlin (Geschäftsführer des SSB)

Aktuell arbeiten die beiden in der SportRegion dabei zusammen mit der Stadt Hannover (Fachbereich Sport und Bäder, Sach-gebiet Teilhabe durch Sport) und in enger Kooperation mit der Region Hannover (Koordinierungsstelle für Integration) an der Erstellung und Publikation mehrerer Handreichungen. Dieses Material richtete sich sowohl an die Geflüchteten selbst und soll über den organisierten Sport in der Stadt und Region aufklären. Außerdem soll eine weitere Handreichung für Multiplikatoren geschaffen werden, die sämtliche Informationen zu Verfügung stellt, um Integration zu unterstützen und Geflüchtete den Weg in die Vereine in der Region finden und das Vereinsleben kennenlernen.

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