Regionswettbewerb

Unter dem Aspekt der gesellschaftlichen Bedeutung des Vereinssports und der Anerkennung der Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen lobt die Region Hannover in Zusammenarbeit mit der SportRegion Hannover auch in 2017 bereits zum dritten Mal einen Wettbewerb für Sportvereine aus.

Die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports und die Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen sollen mit diesem Vorhaben in besonderem Maße gewürdigt werden.

Die zu beantragenden Projekte sollten sich dem Gesichtspunkt „Soziales Engagement“ widmen. Es konnte sich sowohl um geplante als auch bereits durchgeführte Projekte handeln.

Beispiele:

Aktionen/Projekte für ältere Menschen, für kulturelles Miteinander, Integration von Flüchtlingen, inklusiver Sport, Zusammenarbeit/Vernetzung mit Initiativen/anderen Vereinen usw.

Die Projekte sollten auch als Impulse für andere Vereine dienen.

Voraussetzung:

Bewerben konnten sich alle eingetragenen und gemeinnützigen Sportvereine, die Mitglied im Regions- oder Stadtsportbund Hannover sind.

Die nächste Bewerbungsphase endete am 4.09.2017.

Die Jury lobt drei Preise wie folgt aus:

Platz 15.000,-€
Platz 23.000,-€
Platz 32.000,-€

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Sportbünde, zwei Vertretern aus der Politik und der Verwaltung sowie einem Medienvertreter. Sie berät über die preiswürdigen Projekte, die in einer gesonderten Sitzung von den Vereinen vorgestellt werden.

Bewerbungsschritte:

  • Benennen Sie Ihr/e Maßnahme/Projekt
  • Beschreiben Sie stichwortartig auf dem Bewerbungsbogen Ihr/e Maßnahme/Projekt
  • Hilfreich bei der Auswahl können die Beweggründe des Projektes sein, sowie Konzeptpapiere und Presseartikel
  • Einsenden des Bewerbungsbogens
  • Bei Fragen wenden Sie sich an die Sportbünde

Auswahlverfahren:

  • Die eingereichten Bewerbungen werden durch eine Jury gesichtet und bewertet
  • Die prämierten Vereine bekommen bei einer feierlichen Übergabe die Preise überreicht

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Anschrift

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte postalisch an:

Region Hannover
Fachbereich Schulen

Elke Sonneberg
Hildesheimer Straße 20
30169 Hannover

Bewerbungsschluss: 4. September 2017

Gewinner 2016

Die fröhlichen Gewinner 2016: Stadtsportbund-Vizepräsident Wolf Dietmar Kohlstedt, Petra Dobiasch vom SV Gehrden, Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz, Gerd Köhler vom Handballverein Barsinghausen, Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes, Leon Knaack vom Ruderverein Bismarckschule Hannover und die Olympionikin und Sportpatin des Abends, Sabrina Hering. 

Handballverein Barsinghausen gewinnt mit „Samstagssport“

Sportpreis der Region Hannover zeichnet besonderes soziales Engagement aus

Die Sieger des Abends: Gerd Köhler (v. l.), Bernhard Schwabe und Marc Dirk Brandes vom Handballverein Barsinghausen werden von Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz und der Olympionikin Sabrina Hering beglückwünscht. 

Ganztagsbetreuung in Kitas, dem Hort oder der Grundschule gehört mittlerweile zum Standard – was zur Folge hat, dass immer weniger Kinder und Jugendliche nachmittags einem Vereinssport nachgehen.

Der Handballverein Barsinghausen e.V. reagiert auf diese gesellschaftliche Veränderung: Unter dem Motto „Eltern kaufen ein – Kinder treiben Sport“ bietet der Verein Samstagssport an.

Für dieses spezielle und an die Bedürfnisse der Familien angepasste Engagement wurde der Handballverein Barsinghausen e. V. heute Abend (22.11.) als Sieger des Sportpreises der Region Hannover auszeichnet – und mit einem Preisgeld von 5.000 Euro gewürdigt.

2. Platz belegt der Ruderverein Bismarckschule Hannover e. V.

Nachwuchsarbeit: Entwicklung von Verantwortung durch Selbstorganisation

Den 2. Platz belegt der Ruderverein Bismarckschule Hannover e. V. – ebenfalls für besondere Nachwuchsarbeit. Die Schülerinnen und Schüler des RVB Hannover verwalten, organisieren und trainieren sich selbstständig, um die Entwicklung von Verantwortung zu fördern.

„Neben dem sportlichen Gedanken ist der Rudersport viel mehr als nur Mittel zum Zweck, um Heranwachsende ein Bewusstsein für ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft mitzugeben.

Die Schülerinnen und Schüler wachsen an den Aufgaben, die sie sich selbst suchen und lernen so im schulischen Umfeld aber ganz ohne Noten- und Erfolgsdruck den verantwortungsbewussten Umgang miteinander und dem Material und arbeiten trotzdem ziel- und ergebnisorientiert“, lobte Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes, die Arbeit des Rudervereins Bismarckschule e. V.

Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes (v. l.), die Olympionikin Sabrina Hering und Ulf-Birger Franz (r.), Bildungsdezernent der Region Hannover, gratulieren den Schülerinnen und Schülern des Rudervereins Bismarckschule, Sebastian Krohne (v. l.), Volker Rust, Lars Hildebrand, Torm Bierwirth und Leon Knaack, zum 2. Platz.

„Sportvereine haben es wie alle anderen Institutionen schwer, Nachwuchs zu finden. Sie buhlen um Mitglieder, müssen attraktive Angebote schaffen und sich auf die Bedürfnisse der Familien anpassen. Die Idee des Handballvereins Barsinghausen, Kinder und Jugendliche am freien Samstagvormittag in die Sporthallen zu locken, ist toll und verdient Nachahmung in der Region“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover.

3. Platz geht an SV Gehrden e. V. von 1900

Sportangebot für Flüchtlinge „Bewegt, Sprache lernen“

Stadtsportbund-Vizepräsident Wolf Dietmar Kohlstedt (l.), Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz (r.) und Olympionikin Sabrina Hering (2. v. r.) überreichen Petra Dobiasch und Malte Losert vom SV Gehrden die Urkunde und einen Scheck für den 3. Platz.

Mit ihrem Sportangebot für Flüchtlinge „Bewegt, Sprache lernen“ wurde der SV Gehrden e. V. von 1900 mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

Bewegte Sportstunden mit sprachlichem Schwerpunkt, die Einbindung von Geflüchteten in Vereinsveranstaltungen wie Turniere oder Turntage und die enge Zusammenarbeit des Vereins mit der Stadt Gehrden und der Freiwilligenagentur „Freiraum“ hat die Jury überzeugt.

„Integration von Flüchtlingen und ihren Familien ist eine wichtige Aufgabe, der sich der SV Gehrden in besonderem Maße angenommen hat“, freute sich Stadtsportbund-Vizepräsident Wolf Dietmar Kohlstedt über die Auszeichnung des SV Gehrden. „Bewegung und Sprache sind Grundbedürfnisse.

Dieses Zusammenzufassen und im Sportverein nachhaltig und geradezu spielerisch zu vermitteln ist eine Idee, die Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient. Es passt gut zum SV Gehrden als innovativer Sportverein und es hilft den Kindern und den Eltern sich gut zu integrieren.“

Der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 2.000 Euro dotiert.

39 Vereine hatten sich bei der Region Hannover um den Sportpreis beworben, acht von ihnen wurden nominiert, deren Ideen und Projekte am Abend im Regionshaus vorgestellt wurden – neben den drei Gewinnern waren das der Polizei-Sport-Verein Hannover e. V., die SG von 1874 Hannover e. V., SV Jurdumspor 88 Lehrte e. V., die Turnerschaft Großburgwedel e.V. sowie der Turn-Klubb zu Hannover.

Sabrina Hering, Sportlerin des Jahres 2015 und Silbermedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen in Rio, hat in diesem Jahr die Patenschaft für den Sportpreis der Region übernommen. Sie weiß, wie wichtig das Ehrenamt im Sport ist. „Ohne ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft, auch mal mehr zu machen und länger zu bleiben, wäre Sport für mich überhaupt nicht möglich.“

Der Sportpreis wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit dem Regionssportbund Hannover und dem Stadtsportbund Hannover ausgelobt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports und die Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen soll so besonders gewürdigt werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Sportvereine, die Mitglied im Regions- oder Stadtsportbund sind, waren aufgerufen, sich mit einem Projekt unter dem Gesichtspunkt „Soziales Engagement“ zu bewerben. Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Sportbünde, der Politik, der Presse sowie der Verwaltung haben über die Einsendungen beraten und die drei Gewinnervereine gewählt.

Auch in diesem Jahr dabei: Die Zweitplatzierten aus 2015 sorgten für gute Stimmung und ein buntes Bild. Zu Beginn der Veranstaltung zeigten die Kickboxer der TSG Ahlten ein paar Übungen aus Ihrem Repertoir.


Impressionen 2015

Die fröhlichen Gewinner 2015:

Bei der Verleihung des ersten Sportpreises der Region Hannover: Bildungsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz (v. l.), Hans-Dieter Beinsen und Volger Paga vom VfL Uetze, Hartmut Dietzsch und Regina Reimers-Schlichte vom MTV Engelbostel-Schulenburg, Fußballprofi Andre Hoffmann von Hannover 96, Bernhard Hebbelmann und Bekir Özer vom TSG Ahlten und Kersin Liebelt, Vorsitzende des Regionsausschusses für Schule, Kultur und Sport.

MTV Engelbostel-Schulenburg wird für soziales Engagement ausgezeichnet und erhält 5.000 Euro

Integration durch Sport – oftmals leichter gesagt, als getan. Der MTV Engelbostel-Schulenburg von 1907 e.V. hat über die Integrationsbeauftragte des Ortes Kontakt zu den Flüchtlingsfamilien aufgenommen, die nach einem ersten Kennenlernen nun regelmäßig am Training bei verschiedenen Sportangeboten teilnehmen. Für diese Aktivitäten wurde der MTV Engelbostel-Schulenburg heute Abend (22. Juli) von der Region Hannover als Sieger des Sportpreises „Soziales Engagement“ ausgezeichnet.

„Sportvereine haben eine große gesellschaftliche Aufgabe. Denn sie vermitteln nicht nur den Spaß an Sport und Bewegung, sie verbinden auch Menschen miteinander und sind Orte der Begegnung, des Lernens und der Integration in unserer Region“, sagte Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover, bei der Preisverleihung. Er überreichte Regina Reimers-Schlichte vom Vorstand des MTV Engelbostel-Schulenburg Blumen und einen Geldscheck in Höhe von 5.000 Euro. „Wir sind überglücklich, dass so viele Flüchtlinge unser Angebot nutzen. Entscheidend ist für uns, dass diese Menschen hier bei uns im Land glücklich werden“, sagte Regina Reimers-Schlichter.

Bildquelle: Region Hannover

Glückliche Sieger 2015

Profifußballer Andre Hoffmann von Hannover 96 (l.) und Bildungsdezernent der Region Hannover, UIf-Birger Franz (r.), überreichten Regina Reimers-Schlichte und Hartmut Dietzsch vom MTV Engelbostel-Schulenburg Blumen und den Scheck über 5.000 Euro.

2. Preis

Über 3.000 Euro freuten sich die Sportlerinnen und Sportler des TSG Ahlten von 1896 e.V., die mit ihrer Idee der alters- und geschlechtsübergreifenden Kickbox-Gruppe den zweiten Platz belegten.

3. Preis

Den dritten Preis und 2.000 Euro nahmen die Aktiven des VfL Uetze e.V. mit nach Hause, die sich mit ihrem Reha- und Gesundheitssport den Auswirkungen des demographischen Wandels entgegenstellen.

Beeindruckt vom Engagement der Preisträger zeigte sich Andre Hoffmann, Profifußballer von Hannover 96, der die Schecks gemeinsam mit Regionspräsident Hauke Jagau übergab. „Der Sport führt unterschiedliche Menschen zusammen, für alle gelten dieselben Regeln. Sport ist für mich gelebte Integration“, sagte Hoffmann.

„Dieser  Wettbewerb zeichnet Vereine aus, die sich innovativ und kreativ den Problemen der Zeit stellen. Sie sind damit ein Vorbild und Motivator für andere Vereine“, sagte Joachim Brandt, Vorsitzender des Regionssportbundes. Denn der Abend im Regionshaus sollte nicht nur der Preisverleihung dienen, sondern auch einen Austausch zwischen den Vereinsaktiven anregen.

„Soziales Engagement gehört für die Sportvereine zur täglichen Arbeit. Wir sind der Region Hannover dankbar, dass sie dies mit dem Regionswettbewerb in die Öffentlichkeit rückt und mit einem Preisgeld prämiert“, betonte Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbundes.

Hintergrund

Der Sportpreis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit dem Regionssportbund Hannover und dem Stadtsportbund Hannover ausgelobt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports und die Arbeit der in den Vereinen ehrenamtlich Tätigen soll so besonders gewürdigt werden. Alle Sportvereine der Region Hannover waren aufgerufen, sich mit einem Projekt unter dem Gesichtspunkt „Soziales Engagement“ zu bewerben. Sieben Vereine wurden nominiert, eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Sportbünde, der Politik sowie der Verwaltung haben über die Einsendungen beraten und die drei Gewinnervereine gewählt. Der Wettbewerb soll auch in den kommenden Jahren ausgerichtet werden.